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Blattlaus (div. Arten)

Blattläuse schädigen durch ihre Saugtätigkeit, die zu Misswuchs und Verkrüppelungen führt. Gleichzeitig werden Viren über tragen, die die Pflanzen schädigen. So frühzeitig infizierter Salat bleibt im
Wachstum zurück und die Blätter bilden keinen Kopf aus. Virenerkrankungen sind u.a. an hell-dunkelgrüner Mosaikscheckung und Vergilben der Pflanze zu erkennen.


Maulwurfsgrille (Gryllotalpa gryllotalpa)

Die Pflanzen kümmern und welken. Die Wurzeln sind befressen, junge Pflänzchen herausgewühlt. Im Boden findet man fingerdicke Gänge. Das ca. 5 – 6 cm lange Insekt fällt durch seine kräftigen, schaufelähnlichen Vorderbeine auf, mit denen es seine Erdgänge gräbt.


Nacktschnecke

Schabe- oder Lochfraß an Blättern und Stängeln mit Schleimspuren. Jungpflanzen und keimende Sämlinge können restlos abgefressen sein. Auftreten besonders bei feuchter und kühler Witterung. Es kommt leicht zu einem Massenbefall.


Blattflecken an Knollensellerie (Septoria apiicola)

Hauptsächlich auf den Blättern, aber auch auf den Stängeln bilden sich unterschiedlich große, braune oder auch graue Flecken. Auf ihnen befinden sich punktförmige Sporenlager. Eine schnelle Ausbreitung des Pilzes wird durch regnerisches Wetter begünstigt. Schließlich wird das gesamte Blatt erfaßt und stirbt ab.


Braunfleckigkeit an Tomate (Samtfleckenkranheit - Cladosporium fulvum)

Bei Gewächshaustomaten zeigen sich ab Juni auf der Oberseite der Blätter gelbliche Flecken. Blattunterseits ist ein grün-brauner, samtartiger Schimmelrasen vorhanden. Die Blätter vertrocknen. Blattstiele, Stängel und Früchte werden nicht befallen.


Dürrfleckenkrankheit an Tomate (Alternaria solani)

Auf den untersten Blättern beginnend große grau-braune Flecken, die eintrocknen und dann typische konzentrische Ringe aufweisen. Die Blätter werden braun und rollen sich ein. Am Stamm und an den Blattstielen entstehen längliche Nekrosen, an den Früchten schwarze Faulstellen im Bereich der Kelchzone.


Echter Mehltau an Gurke (Sphaerotheca spp., Erysiphe spp.)

An Gurke, Kürbis, Zucchini auf der Blattoberseite weißliches, später leicht graues Pilzgeflecht. Zuerst kolonienweise, später zusammenhängendes Erscheinungsbild. Befall der Blattunterseite, Stängeln und Früchten tritt erst später auf. Der Pilz wird durch Luftbewegung verbreitet. Der Gurkenmehltau entwickelt sich besonders stark bei sonnigem und trockenem Wetter.


Falscher Mehltau an Gurke (Pseudoperonospora cubensis)

Blattoberseits werden an den Gurkenblättern kräftig gelb-gefärbte Flecken sichtbar. Sie sind durch Blattadern scharf begrenzt und zeigen dadurch eine eckige Form. Blattunterseits zeigen sich die Flecken in einem fahlen Hellbraun. Mit zunehmendem Fortschreiten der Krankheit sterben die Blätter ab. Die Krankheitsausbreitung erfolgt meist sehr schnell und führt zum Absterben der Pflanzen.


Falscher Mehltau an Salat (Bremia lactucae)

Auf der Blattoberseite werden gelbe Flecken sichtbar, die gewöhnlich von Blattadern begrenzt sind. Blattunterseits erkennt man einen weißen Sporenrasen. Später werden die befallenen Stellen braun und der Salat wird unansehnlich.


Grauschimmel an Salat (Botrytis cinerea)

Kurz nach dem Auspflanzen oder vor der Ernte welken die Pflanzen und sterben ab. Faulende Blätter führen zur Fäulnis am Stängel grund. Auf den befallenen Pflanzenteilen befindet sich ein grauer Sporenrasen.


Grauschimmel an Tomate (Botrytis cinerea)

Helle, meist von der Stielgrube ausgehende Faulflecken auf der Frucht. Die jungen Früchte fallen oft ab. Auf den Früchten selbst entstehen sogenannte Geisterflecken. Dies sind helle Ringe mit
punktförmigem Zentrum. Auch an den Stängeln, häufig an den Verzweigungen, und an den Blättern braune Faulstellen. Später bildet sich darauf ein grauer Pilzrasen. Erkrankte Stängel sterben oft über der Befallsstelle ab.


Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)

Die Kraut- und Braunfäule tritt vorwiegend an Freiland-, aber auch an Haustomaten auf. Von den Blattspitzen oder -rändern ausgehend, entstehen am Laub zunächst grau-grüne, dann braune Flecken, auf denen sich bei feuchtwarmer Witterung blattunterseits ein weißlicher Pilzrasen bildet. Die Blätter vertrocknen bei trockenem Wetter oder sie verfaulen bei feuchter Witterung. Die Früchte weisen harte, braune, etwas eingesunkene Stellen auf, die tief ins Fruchtfleisch hineinreichen.


Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans)

Bei feuchtwarmem Wetter entstehen an den Spitzen und Rändern der unteren und älteren Kartoffelblätter, zunächst gelbgraue, dann braun werdende Faulstellen. Auf der Unterseite tau- oder
regenfeuchter Blätter findet man einen weißlichen Pilzrasen. An den Knollen zeigen sich bei der Ernte leicht eingesunkene, bleigraue Flecken auf der Schale.


Spargelrost (Puccinia asparagi)

Ab Anfang Juli auf Trieben und Nadeln helle Flecken, auf denen sich bald darauf zimtbraune und gegen Vegetationsende hin schwarz-braune Pusteln bilden. Das Spargelkraut stirbt vorzeitig
ab.


Stängelfäule an Tomate (Didymella lycopersici)

Die Pflanzen welken plötzlich und können vertrocknen. Am Stängel in Bodennähe zeigen sich schwarz-braune, eingesunkene Flecken, die die Wasserversorgung der Pflanze stören. Später erscheinen Flecken auch an oberen Stängelpartien und ausgehend vom Stielansatz erfolgt Schwärzung der Früchte.